Testbericht von Volker Engelmann
Seit ich im April 2007 anlässlich des 4. Thüringer Fliegenfischer-Forums in Bad Berka Herrn Axel Janousch und seine Phönix-Seidenschnüre kennen lernte, fische ich zum „normalen“ Salmonidenfischen bis Klasse 6 aus praktischen Gründen nur noch Seide von Phönix. Die Schnüre (ob parallel, doppelt verjüngt oder als weight forward) wie auch deren Provider Axel Janousch erwiesen sich von da an als sehr angenehme und zuverlässige Partner! Und peu ? peu entwickelte sich so eine hoffentlich lebenslange Freundschaft.
Lieber Axel, zumindest mit den honiggelben High-Quality-Produkten von Phoenix machst Du ein schlechtes Geschäft, denn das werden wohl die letzten Schnüre bis Klasse 6 sein, die ich mir zum Forellen und Äschenfischen gekauft habe. Mit meinen selbst gehobelten Caneruten ist das eine absolute Traumehe, denn im Gegensatz zu Plastikschnüren werden Seidenschnüre im Gebrauch immer besser (absolut kein Kringeln, auch bei Temperaturen unter Null, dünnerer Leinendurchmesser und super glattes Coating - dadurch gute Schusseigenschaften und stressfreies Nachfüttern!) und passen sich wie eine gute Canerute dem Stil des Fischers immer besser an.
Bei richtiger Pflege (sorgfältiges Trocknen nach jedem Fischtag, Einwinterung nach sorgfältiger Reinigung und Einfetten mit warmem Honig - Honig wirkt antifungizid) kann so eine Schnur wirklich ein halbes Leben halten. Vorausgesetzt kein Fisch zieht die Schnur über eine scharfe Steinkannte oder Binse!
Und wie ich mich kenne, wird das bei meiner brutalen Bachfischerei an der Göltzsch früher oder später eine der dicken dort lebenden Farios schaffen, siehe Bild.
|